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La Venta-Park bei Villahermosa

Durch Villahermosa sind wir nur durchgefahren. Die Stadt hat 350 000 Einwohner, wenig historische Gebäude und hauptsächlich Erdölindustrie. Die Leute hier sind allgemein groß und dick.

La Venta war einst das bedeutendste politische und religiöse Zentrum der Olmeken. Die Blütezeit reicht von 1 200 bis 400 v. Chr. und ist somit die älteste Kultur Meso-Amerikas.

Neben dem archäologischen Freilichtmuseum leben im Park neben vielen Pflanzen auch viele einheimische Tiere, z.B. Affen und Nasenbären. Vor den Affen muß man sich gegebenenfals in acht nehmen.



Die Nasenbären waren sehr neugierig und ließen sich füttern.

Nasenbär Nasenbären



Von der Olmeken-Kultur sind noch 17 Köpfe erhalten, einige davon sind in diesem Park ausgestellt. Die typische Kennzeichen sind ein Band an der Stirn oder ein Helm auf Kopf und Schielaugen. Die Köpfe wiegen je ca. 20 t. Verwendet wurde Basalt, den es in dieser Gegend nicht gibt. Der Steinbruch liegt 120 km von La Venta entfernt. Es ist unerklärlich, wie die Olmeken die bis zu 50 t schweren Gesteinsbrocken bewegt haben. Zur Einschätzung dieser gewaltigen Transportleistung muß man beachten, daß das Gelände unwegsam und teilweise sumpfig ist.

Olmekenkopf Olmekenkopf



Es befinden sich hier noch weitere andere monumentale Funde, z. B. Altäre aus Monolitstein, eine Frau mit "Minirock", ein Delphin, eine Basaltsäule mit dargestellten Affen.

Frau im "Minirock" Delphin -  es ist erstaunlich, wie gut der Delphin bekannt war


Affe

Aber den Jaguar fanden die Olmeken besonders attraktiv und haben ihn deshalb oft dargestellt.


Annette und Karl-Heinz Bücke
31.08.2003
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